Digitales Beteiligungscontrolling erschließt neue Beratungsfelder

Autor: Team Marketing

Daten von Mandanten sammeln, Zahlen prüfen, individuelle Kennzahlen berechnen, Excel-Listen befüllen und Berichte verfassen – ein typischer Ablauf in vielen Beratungsprojekten. Doch dieser ist fehleranfällig und kostet Zeit. Besonders deutlich wird das Problem, wenn mehrere Beteiligungen gleichzeitig analysiert werden müssen. Digitale Controlling-Plattformen verändern diese Arbeitsweise grundlegend und eröffnen neue Beratungsmodelle.

Der entscheidende Unterschied zwischen der klassisch-händischen Arbeitsweise und digitalem Beteiligungscontrolling liegt in der Organisation der Daten. Während Excel-Modelle meist projektbezogen entstehen und bei jedem neuen Auftrag aufwändig angepasst oder neu aufgebaut werden müssen, bündelt eine Controlling-Plattform alle relevanten Informationen zu Mandanten langfristig in einer zentralen Datenbank.

Dazu gehören unter anderem:

  • BWAs und Jahresabschlüsse

  • Planungen und Forecasts

  • Berichte und Managementeinschätzungen

Neue Zahlen, Daten und Fakten können direkt importiert werden. Die Plattform strukturiert und analysiert sie automatisch – ohne manuelle Excel-Aufbereitung.

Was können digitale Controlling-Plattformen noch leisten?

Digitale Controlling-Plattformen bieten zahlreiche Funktionen, mit denen sich Analyse- und Reportingprozesse deutlich vereinfachen und beschleunigen lassen. Dazu gehören unter anderem:

  • Typische Auswertungen wie Plan-Ist-Vergleiche, Kennzahlenanalysen oder Periodenvergleiche lassen sich automatisieren.

  • Berichte können effizienter erstellt werden. Elemente wie Tabellen, Grafiken und Einschätzungen lassen sich modular zusammenbauen und bei neuen Daten mit wenigen Klicks aktualisieren.

  • Finanzdaten mehrerer Unternehmen können parallel ausgewertet werden. Kennzahlen lassen sich vergleichen, Entwicklungen visualisieren und in Portfolioanalysen darstellen.

Vom Projektgeschäft zum skalierbaren Beratungsmodell

Wenn Daten dauerhaft und strukturiert erfasst werden, entsteht ein kontinuierlicher Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen und Beteiligungen. Daraus lassen sich Beratungsangebote entwickeln, die über punktuelle Analysen hinausgehen, wie etwa:

  • Laufendes Beteiligungscontrolling: Viele Unternehmensgruppen verfügen über mehrere Tochtergesellschaften, besitzen jedoch keine Lösung für ein übergreifendes Controlling. Beratungshäuser können diese Aufgabe übernehmen und regelmäßig Auswertungen zur wirtschaftlichen Entwicklung erstellen.

  • Krisenfrüherkennung: Durch die kontinuierliche Analyse von Finanzdaten lassen sich negative Entwicklungen früh erkennen. BeraterInnen können Mandanten so bereits lange bevor eine akute Krise entsteht unterstützen.

  • Portfolioanalysen für Unternehmensgruppen: Consultants können aus den Performance-Vergleichen innerhalb eines Beteiligungsportfolios Empfehlungen zur strategischen Weiterentwicklung einzelner Gesellschaften ableiten.

Ein Blick in die Beratungspraxis

Ein Unternehmensberater betreut mehrere mittelständische Betriebe. Immer wieder taucht die gleiche Frage auf: Kann er auch beim Controlling einzelner Beteiligungen unterstützen? Fachlich wäre das möglich. Doch der Aufwand für Datensammlung, Excel-Auswertung und Reporting ist hoch. Für zusätzliche Leistungen fehlt bisher schlicht die Zeit.

Um effizienter zu arbeiten, investiert der Berater in eine digitale Controlling-Plattform. Nach dem Import der Finanzdaten, etwa aus Summen- und Saldenlisten, stehen ihm damit sofort Kennzahlen, historische Entwicklungen und Planwerte seiner Mandanten für Analysen zur Verfügung.

Auf dieser Grundlage bietet er nun ein regelmäßiges Beteiligungsmonitoring an. In festen Abständen erstellt er Portfolio-Reports, analysiert Entwicklungen und bespricht die Ergebnisse mit den Gesellschaftern. Durch die automatisierten Auswertungen reduziert sich der operative Aufwand deutlich und der Berater gewinnt Spielraum für zusätzliche Mandate.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie digitales Beteiligungscontrolling in der Beratungspraxis eingesetzt werden kann? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch mit unserem Experten Daniel Hübner oder sehen Sie sich unser Consulting-Tool im Detail an.

 

 

Fragen & Antworten zum Beteiligungscontrolling

Was ist digitales Beteiligungscontrolling?

Digitales Beteiligungscontrolling bezeichnet die softwaregestützte Analyse und Überwachung von Unternehmensbeteiligungen. Finanzdaten, Kennzahlen und weitere relevante Informationen werden in einer zentralen Plattform zusammengeführt und automatisch ausgewertet.

Dadurch entsteht ein strukturierter Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung einzelner Gesellschaften oder ganzer Beteiligungsportfolios. Analysen, Kennzahlenvergleiche und Reports können deutlich effizienter erstellt werden als mit klassischen Excel-Modellen.

Für welche BeraterInnen ist digitales Beteiligungscontrolling besonders interessant?

Digitales Beteiligungscontrolling ist besonders relevant für Beratungen, die regelmäßig mit mehreren Unternehmen oder Beteiligungsstrukturen arbeiten, etwa in den Bereichen:

  • Unternehmensberatung

  • Restrukturierungs- und Sanierungsberatung

  • M&A- und Transaktionsberatung

  • Beteiligungsmanagement und Private-Equity-Beratung

Welche Beratungsleistungen lassen sich damit systematisieren?

Digitale Beteiligungsanalysen ermöglichen es, verschiedene Beratungsleistungen stärker zu strukturieren und regelmäßig anzubieten, etwa:

  • Laufendes Beteiligungsmonitoring

  • Regelmäßige Portfolioanalysen

  • Reporting für Banken, Investoren oder Gesellschafter

  • Frühwarnsysteme zur wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Gesellschaften

Dadurch können Beratungen ihr Leistungsportfolio erweitern und stärker auf kontinuierliche Betreuung statt auf einzelne Analyseprojekte setzen.

Ihr Ansprechpartner für Fragen zu unseren Produkten und Services

Daniel Hübner

Vorstand

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