Risk of Investment: Risiken steuern statt Tabellen pflegen
Autor: Team Marketing

Risiken erfassen? Das können viele Unternehmen. Risiken jedoch aktiv steuern und frühzeitig beherrschbar machen? Genau hier wird es oft schwierig. Bei unserem Online-Event „Risk of Investment – Raus aus Excel. Rein ins Risikomanagement.“ am 20. Mai 2026 zeigte Vorstand Daniel Hübner, warum professionelles Risikomanagement heute deutlich mehr braucht als sauber gepflegte Tabellen und wie Unternehmen den Schritt zur aktiven Risikosteuerung schaffen.
Eines machte Daniel Hübner gleich zu Beginn deutlich: Excel ist ein leistungsfähiges Werkzeug. Viele Unternehmen arbeiten täglich damit. Auch im Risikomanagement kann Excel durchaus nützlich sein, um:
-
Risiken zu dokumentieren,
-
Verantwortlichkeiten festzuhalten,
-
Maßnahmen zu ergänzen und
-
Ampellogiken abzubilden.
Doch reicht das aus, wenn Risiken nicht nur erfasst, sondern aktiv überwacht und gesteuert werden sollen – und das in einem zunehmend dynamischen Umfeld? In vielen Fällen nicht.
Wo Excel im Risikomanagement an Grenzen stößt
Gerade bei komplexeren Risikostrukturen zeigen sich die Schwächen klassischer Tabellenlösungen schnell:
-
Relevante Daten liegen oft verteilt in verschiedenen Excel-Dateien, E-Mail-Verläufen oder Memos. Einen aktuellen Gesamtüberblick zusammenzustellen, ist zeitaufwendig und fehleranfällig.
-
Unterschiedliche Versionen, Bewertungsstände und Sheets erschweren die Nachvollziehbarkeit: Welche Version ist aktuell? Welche Bewertung gilt?
-
Daten müssen kontinuierlich manuell gepflegt, kopiert, aktualisiert und geprüft werden – ein hoher Aufwand mit entsprechendem Fehlerrisiko.
-
Mit wachsender Anzahl und Vernetzung der Risiken stoßen einfache Listen an ihre Grenzen. Hunderte oder Tausende Risiken lassen sich kaum effizient bewerten und priorisieren.
-
Risiken können sich gegenseitig beeinflussen oder verstärken. Solche Zusammenhänge lassen sich in Excel nur eingeschränkt darstellen.
-
Kritische Entwicklungen bleiben häufig unbemerkt, da Excel keine automatischen Hinweise bei Fristüberschreitungen, Eskalationen oder fehlenden Bewertungen liefert.
Die Folge: Oft wird erst reagiert, wenn Risiken bereits weit fortgeschritten oder sogar eingetreten sind.
Kurz gesagt: Excel kann Risikomanagement unterstützen – ersetzt aber kein professionelles Risikomanagementsystem.
Nicht nur Tools sind das Problem
Daniel Hübner betonte außerdem, dass nicht allein Excel Prozesse ausbremst. Häufig liegen die eigentlichen Herausforderungen in den organisatorischen Strukturen.
Typische Probleme sind:
-
unterschiedliche Methoden und Bewertungslogiken in einzelnen Abteilungen,
-
unklare Zuständigkeiten,
-
fehlende oder unregelmäßige Risikoaktualisierungen sowie
-
ein Risikomanagement, das primär für Reports betrieben wird – statt als Grundlage für Entscheidungen.
Die möglichen Folgen sind erheblich: Kritische Entwicklungen werden zu spät erkannt, Maßnahmen nicht konsequent überwacht und wichtige Entscheidungsgrundlagen fehlen.
Professionelles Risikomanagement braucht deshalb mehr als Listen und Einzeldateien.
Wie Software modernes Risikomanagement unterstützt
Im zweiten Teil des Online-Events wurde es praktisch: Daniel Hübner gab Einblicke in das Risikomanagement-Tool fidas.Risiko. Er zeigte, wie Risiken strukturiert erfasst, bewertet, überwacht und aktiv gesteuert werden können.
Das Tool umfasst unter anderem folgende Module:
-
Bibliothek: Organisationen können individuelle Risikobibliotheken aufbauen. Zusätzlich stehen vorkonfigurierte Risikolisten zur Verfügung, die sich an Regelwerken wie DORA, ISMS oder ISO 31000 orientieren.
-
Risikoinventur: Risiken werden systematisch erfasst und dokumentiert – inklusive Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadenshöhe und Verantwortlichkeiten.
-
Risikoanalyse: Das System erkennt kritische Risiken und zeigt konkreten Handlungsbedarf auf – beispielsweise bei fehlenden Bewertungen, offenen Maßnahmen, überschrittenen Fristen oder drohenden Eskalationen. Aufgaben werden automatisch generiert und den zuständigen Personen zugewiesen.
-
KI-Assistenten: KI kann bei der Einordnung von Risiken oder der Auswahl geeigneter Maßnahmen unterstützen. Sie ersetzt jedoch weder menschliche Expertise noch ein strukturiertes Risikomanagementsystem.
Risiken besser verstehen und gezielt steuern
Risiken lassen sich nie vollständig ausschließen. Mit einem funktionierenden Risikomanagementsystem können Unternehmen Risiken jedoch besser verstehen, früher erkennen und gezielter steuern.
Und eines ist sicher: Das war nicht unser letztes Event rund um modernes Risikomanagement. Über kommende Termine informieren wir Sie rechtzeitig. Bei Fragen oder Interesse an fidas.Risiko wenden Sie sich gerne an Daniel Hübner.
Ihr Ansprechpartner für Fragen zu unseren Produkten und Services

Daniel Hübner
Vorstand

Ihr Ansprechpartner für Fragen zu unseren Produkten und Services
Daniel Hübner
Vorstand




